Warum der Explorer CR3 nicht zeigt
Canon hat mit den EOS-R-Modellen ein neues RAW-Format eingeführt. Es steckt in einem anderen Container und benutzt einen anderen Bildcodec als das ältere CR2. Windows bringt dafür keinen eigenen Decoder mit. Microsoft bietet zwar eine RAW-Erweiterung an, die aber nachinstalliert werden muss, nicht alle Kameramodelle abdeckt und jede Datei erst dann liest, wenn du den Ordner bereits geöffnet hast. Genau in dem Moment stehst du vor grauen Kacheln und wartest.
Was der Preloader anders macht
Statt zu warten, bis du einen Ordner öffnest, bereitet der Preloader die Vorschauen vorher im Hintergrund vor. Er liest die eingebettete Vorschau aus der CR3-Datei, erzeugt daraus ein Bild in Explorer-Qualität und legt es bereit. Wenn du den Ordner öffnest, ist alles schon da.
- Keine Store-Erweiterung nötig, der Decoder gehört zur App.
- Funktioniert für frisch kopierte Karten genauso wie für das alte Archiv.
- Auch für externe Laufwerke, auf denen viele Fotografen ihre Shootings ablegen.
Was noch dazugehört
Wer CR3 fotografiert, hat selten nur CR3 auf der Platte. Videos von derselben Karte, exportierte JPEGs, Photoshop-Dateien aus der Bearbeitung: all das läuft über denselben Ablauf und ist in jedem Tarif enthalten, auch kostenlos.
Häufige Fragen
Brauche ich zusätzlich die Raw-Erweiterung von Microsoft?
Nein. Der Preloader bringt seinen eigenen Decoder mit und ist nicht darauf angewiesen.
Funktioniert das auch mit CR2 und CRW?
Ja, die älteren Canon-Formate sind ebenfalls enthalten, genauso wie die RAW-Formate der anderen Hersteller.
Verändert der Preloader meine RAW-Dateien?
Nein. Der Zugriff erfolgt ausschließlich lesend, deine Originale bleiben unangetastet.